Squealer-Rocks.de CD-Review
Benedictum - Uncreation

Genre: Heavy Metal
Review vom: 25.01.2006
Redakteur: Bombenleger
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Label:



Das Beste, was mir in letzter Zeit zu Ohren gekommen ist - Uncreation, die Debut CD von Benedictum aus San Diego (fragt mich jetzt bitte nicht, wo das liegt, ich habe Erdkunde gehaßt wie die Pest).

Kein geringerer als Craig Goldy griff dem frischgebackenem Quintett um Frontröhre Veronica Freeman auf den Weg nach oben hilfreich unter die Arme. Der ständige ex und now DIO Gitarrist war beim erstmaligem Hören so begeistert von Benedictum, daß er sie seinem Freund Jeff Pilson (ebenfalls ex DIO) empfahl, derebenfalls von dem Talent der Band angetan war und eine 3 Track Demo CD produzierte, die bei vielen Labels auf großes Interesse stieß (letztendlich bekamen Locomotiv Records den Zuschlag).

Wenn so namhafte Personen wie Craig Goldy und Jeff Pilson im Spiel sind, kann sich jeder denken, in welche Richtung Benedictum tendieren. Die Band aus San Diego ist zwar keine blanke DIO Kopie, aber Fans des Altmeisters werden beim hören dieser CD sicher ihre helle Freude haben. Locomotive Records beschreibt die Musik in ihrem Promo Flyer mit krafdtvollen Riffs, phantastischen Rhythmen und starken Melodien. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Es stimmt schon, daß das Ganze hier von einer der außergewöhnlichsten Stimmen dieser Zeit - Veronica Freeman - untermauert wird, wenn auch sich die Gute, wie soll ich sagen, irgendwie kann man meinen, daß hier eher ein Kerl singt als eine Frau. Denn die Stimme hat schon etwas sehr männliches an sich.

Ausfälle gibt es hier keine. Der Anfang von "Valkyrie Rising besteht aus einem einzigen Keyboardgewitter, untermalt mit teileise schwer verdaulichen Black Sabbath Riffs, der ganze Song könnte genau so gut von DIO's Holy Diver Album stammen. "#4" und "Them" sind richtige Powerstücke, während "Mob Rules" und "Heaven and Hell"....ja genau, ihr denkt richtig - zwei Black Sabbath Coversongs, die sich sehr eng an das Original halten. "Heaven and Hell" sogar mit dem akkustischen Gitarren Outro, daß sich zwar anders als bei Sabbath anhört, aber dennoch gut.

Fazit
Für mich jetzt schon das Highlight des Monats.Und nun ein gutgemeinter Rat: Kratzt eure letzten Kröten zusammen und holt euch das neue Album von Benedictum. Yes, kauft euch gleich 10 Exemplare, dann haben Veronica Freeman & Co. genug Geld, um dieses Jahr für eine Tour nach Deutschland zu kommen.

Trackliste
1. Uncreation
2. Benedictum
3. #4
4. Misogyny
5. Ashes to Ashes
6. Wicca
7. Heaven and Hell
8. Them
9. Two Steps to the Sun
10. Valkyrie Rising
11. The Mob Rules

Line Up
Veronica Freeman (v)
Pete Wells (g)
Chris Morgan (k)
Jesse Wright (b)
Blackie Sanchez (d)

DISCOGRAPHY:

2006 - Uncreation
2008 - Seasons Of Tragedy


SQUEALER-ROCKS Links:

Benedictum - Uncreation (CD-Review)
Benedictum - Seasons Of Tragedy (CD-Review)

Veronica Freeman von Benedictum (Interview)
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