 Shakra - High Noon
Genre:
Hard Rock Review vom: 10.01.2016 Redakteur: Luly Veröffentlichung: 29.01.2016 Label: AFM „Shakra“ stehen für gepflegten bodenständigen Hardrock ohne viel Geschnörkel mit eingängigen Melodien. Nahtlos knüpfen sie an die letzten Alben „Back on Track“ und „Powerplay“ an. Die Schweiz bürgt halt nicht nur bei Uhren für Qualität.
Begrüßt werden wir auf der neuesten Scheibe mit „Hello“. Der Opener geht direkt ins Ohr. Die Stimme von Mark zieht einen direkt in seinen Bann. Gefolgt vom Titelsong „High Noon“ der stampfend beginnt um dann zwischenzeitlich in ruhigere Gewässer abzudriften aber mit dem Refrain sich wieder total ins Ohr tätowiert. A little bit faster mit kurzen abgehackten Riffs sind „Into Your Heart“ und „Storm“. Live mit Sicherheit ein Mitgröhlhit ist „Around The World“. „Eye To Eye“ erinnert mich an 70er Hardrock mit modernen Einflüssen. „Is It Real“ schlägt wieder in die Kerbe von „Around The World“, ein Refrain zum Mitsingen. Eine Ballade darf auf keinem Album von „Shakra“ fehlen. „Life´s What You Need“ lässt bei Kerzenschein und Räucherstäbchen jedes Frauenherz dahinschmelzen. Hab´s ausprobiert bei meinem Herzblatt. Bei „Raise Your Hands“ herrscht wieder Hymnengefahr ein Song der sich wieder in die Muscheln einprägt. „Stand Tall“ fällt zu den anderen ein bissl ab, mir persönlich ein wenig zu langweilig. Mit „Watch The Burn“ geht´s aber gleich wieder vorwärts, kurze einprägsame Riffs dazu die rauchige Stimme von Mark lassen mich gleich wieder durchs Wohnzimmer tanzen. „Wild And Hungry“ steht für das Motto von „Shakra“. Mit diesem Album beweisen sie wieder mal, dass sie noch wild und hungrig sind und auf die Lauscher zu geben.
Freunde des melodiösen Hardrock werden von der Scheibe begeistert sein. Mit „High Noon“ etablieren sich „Shakra“ unter den Top Five Bands der Schweiz - Krokus, und Gotthard haben noch ein wenig Abstand - und „Crystal Ball“ und Crown Of Glory“ scharren schon mit den Hufen. Bleibt aber noch abzuwarten, dass sie sich auch auf europäischer Bühne durchsetzen. Verdient hätten Sie es allemal.
Also Veranstalter in Deutschland und anderen europäischen Bühnen – holt sie zu Euch – Die Fans werden es euch danken.
Fazit von „High Noon“: Dieses(r) „Muster“ mit Wert sollte in keinem CD Regal fehlen.
Line Up:
Mark Fox (vocals)
Thom Blunier (guitar)
Thomas Muster (guitar)
Dominik Pfister (bass)
Roger Tanner (Drums)
DISCOGRAPHY:
1998 - Shakra
1999 - Moving Force
2000 - The Live Side (Live)
2001 - Power Ride
2003 - Rising
2005 - Fall
2007 - Infected
2009 - Everest
2011 - Back On Track
2013 - Powerplay
2015 - High Noon
SQUEALER-ROCKS Links:
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