Squealer-Rocks.de CD-Review
April - Tidelines

Genre: Metal
Review vom: 28.03.2007
Redakteur: Bombenleger
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Label:



Bislang tourmäßig nur in ihrer Heimat und Schweden unterwegs, wo man sich in den letzten beiden Jahren die nötige Tourerfahrung erspielte, wollen April sich nun mit ihrem Debutalbum Tidelines aus der Masse tausend anderer Bands deutlich hervorheben. Ob das letztendlich genügt - nun ja, diese Frage werde ich auch am Ende der Review offenlassen. Das wird die Zukunft zeigen.

Musikalisch bewegen sich April eher im Mittelbereich, denn Tidelines liefert weder grobschlächtigen Hardcore Metal noch irgendwelche leicht verdauliche Kost. Modern Metal mit Alternativ Einflüssen, so würde ich die 10 Songs mal umschreiben. Produktionstechnisch gesehen ist das ganze Album recht roh und einfach gehalten, was sich meiner Meinung nach negativ auf dem Drumsound ausgewirkt hat, da sich dieser auf sich auf einem ähnlich hölzernen Pfad bewegt wie der von Metallica's heftig umstrittenen St. Anger Opus.

Insgesamt gesehen steckt zwar Abwechslung in den Songs, aber sie reißen mich nicht wirklich vom Hocker. Außerdem ist der Gesang von Hakim Hietikko nicht gerade das, was meinen musikalischen Gaumen befriedigt. Steckt kein Herz drin und ist mir stellenweise zu emotionslos. Ich hör lieber Black Sabbath.

Um es abschließend mal so auszudrücken, April's Debut mag sogar ganz gut sein, hat eben nur das Pech mit mir an einem Schreiber zu gelangen, der damit nichts anzufangen weiß.

VÖ: 30.März

Trackliste
The Power of One
First Blood
Stain
Soul of Eliminate
Colourblind
Dead Man Walking
Weakened to Speak
Time is up
Two Steps (For a new Revolution)
Fading

Line Up
Hakim Hietikko (v)
MG (g)
J. Fatal (g)
Mikko Huovila (d)
Jaakko Pulkki (b)

DISCOGRAPHY:

2007 - Tidelines

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