Squealer-Rocks.de CD-Review
Michael Schenker Group - Classic Review (The Remastered Alben)

Genre: Hard Rock
Review vom: 06.05.2012
Redakteur: Bombenleger
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Label: Chrysalis



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THE MICHAEL SCHENKER GROUP (1980)
Nach UFO und dem kurz-Abstecher zu den Scorpions (Love Drive) präsentiert Michael Schenker im Sommer 1980 sein erstes Solo Album, welches gleich solche Granaten wie „Into The Arena“, „Cry For The Nations“ und „Into the Arena“ enthielt. Aufgewertet wird vorliegende CD mit den Demo Tapes aus dem Vorjahr mit fünf Songs, welche hier erstmals erhältlich sind sowie der Radio Version von „Cry For The Nations“ und die Live Versionen von „Armed And Ready“ und „Into The Arena“.
Trackliste

Armed And Ready
Cry For The Nations
Victim Of Illusion
Bijou Pleasurette
Feels Like A Good Thing
Into The Arena
Looking Out From Nowhere
Tales Of Mystery
Lost Horizons

Bonus Tracks

Just A Lover (1979 Demo)
Looking Out From Nowhere (1979 Demo)
Get Up and Get Down (1979 Demo)
After Midnight (1979 Demo)
Breakout (1979 Demo)
Cry For The Nations (Radio Edit)
Armed and Ready (Live B-Side)
Into The Arena (Live B-side)


MSG (1981)

Noch besser als das Debut ist meiner nach mein Lieblingsalbum MSG, welches ich mir aufgrund solcher unsterblichen Klassikern wie „Attack Of The Mad Axeman“, „Ready To Rock“, „Let Sleeping Dogs Lie“ wahrscheinlich am öftesten von allen Alben des Gitarrengottes aus Hannover angehört habe. Zusammen mit Sänger Gary Barden und den Neuzugängen Cozy Powell (R.I.P.), Chris Glenn am Bass sowie Paul Raymond (ebenso wie Schenker vormals bei UFO) an den Keyboards präsentiert man sich hier in absoluter Höchstform. Nie waren MSG so powerful und energiegeladen wie zu jener Zeit. Ein echter Klassiker, der in keinem Plattenschrank fehlen darf. Besondere Schmankerl als Bonus Tracks gibt es mit den Live Versionen aus den Manchester Apollo Theathre vom 30. September 1980 in Form von „Feels Like A Good Thing“, „Looking Out From Nowhere” sowie den UFO Klassikern “Natural Thing”, “Shoot Shoot”, “Doctor Doctor” und “Lights Out”, welche allerdings qualitativ mit dem Live Album One Night At Budokan nicht konkurieren können. Nicht schlecht, aber da ziehe ich die offizielle Live oder UFO’s Strangers In The Night jederzeit vor.

Trackliste
Ready To Rock
Attack Of The Mad Axeman
On And On
Let Sleeping Dogs Lie
I Want More
Never Trust A Stranger
Looking For love
Secondary Motion

Bonus Tracks

Never Trust A Stranger (Rough Monitor Mix)
Natural Things (Live At The Manchester Apollo 1980)
Feels Like A Good Thing (Live At The Manchester Apollo 1980)
Looking Out From Nowhere (Live At The Manchester Apollo 1980)
Shoot Shoot (Live At The Manchester Apollo 1980)
Doctor Doctor (Live At The Manchester Apollo 1980)
Lights Out (Live At The Manchester Apollo 1980)

ONE NIGHT AT BUDOKAN (1981)

Noch im gleichen Jahr erscheint die Doppel Live LP (zunächst nur in Japan), welche am 12. August in Tokyo aufgenommen wurde. Die Platte ist sicher ein ähnlicher Klassiker wie Judas Priest’s Unleashed In The East oder Scorpions Tokyo Tapes…MSG at his best, wobei man sich bis auf den Neuzugang „Courvoisier Concert“ und dem alten UFO Klassiker „Doctor Doctor“ ausschließlich auf die ersten beiden MSG Alben konzentriert. Wer mit dem Schenker Material nicht vertraut ist, dem bietet One Night At Budokan die ideale Einstiegsmöglichkeit.

Trackliste
Introduction
Armed and Ready
Cry for The Nations
Attack Of The Mad Axeman
But I Want More
Victim Of Illusion
Into The Arena
On And On
Never Trust A Stranger
Let Sleeping Dogs Lie
Tales Of Mystery*
Cozy Powell Drum Solo
Courvoisier Concert
Lost Horizons
Doctor Doctor
Ready To Rock

*Bonus Tracks (auf der Original LP nicht enthalten)


ASSAULT ATTACK (1982)

Welches war nun das beste Schenker Album? Ich glaube, dieses einzige Album mit Graham Bonnet, übertrifft das Debut bei weitem, reicht aber trotz der Intensität des ex Rainbow Sängers nicht ganz an die Vorgänger LP heran. Obwohl neben dem Titelsong sowie „Desert Song“, „Rock You to The Ground“ und „Samurai“ einige wirklich bärenstarke Nummern vertreten sind. Leider verließ Bonnet nach Assault Attack und nur einem einzigen halben Live Auftritt die Band wieder, so daß die Frage wohl ungeklärt bleibt, ob er die Gary Barden Songs genauso gut auf der Bühne rübergebracht hätte wie seinerzeit die Dio Klassiker bei Rainbow. Als Bonus Track ist hier noch die B-Seite der „Dancer“ Picture Single in Form von „Girl From Uptown“ zu finden.

Trackliste
Assault Attack
Rock You To The Ground
Dancer
Samurai
Desert Song
Broken Promises
Searching For A Reason
Ulcer
Girl From Uptown (Single B-side)


BUILT TO DESTROY (1983)

Aufgrund des schlechten Mixes und dem etwas poppigen Sound wird Built To Destroy von den meisten Fans als das eher schlechteste Schenker Album angesehen, obwohl es besser als sein Ruf ist. Mit „Walk The Stage“, „Rock My Nights Away“, „I’m Gonna Make You Mine” und “Captain Nemo” sind hier einige echte Perlen vertreten, welche außer bei den Die Hard Fans nahezu in Vergessenheit geraten sind. In den USA erschien das Album in einem etwas anderen Mix, welcher hier als Bonus komplett vertreten ist, allerdings macht dieser den nicht gerade besten Klang von Built To Destroy auch nicht gerade wett. Unterschiede sind nur minimal zu hören, obwohl man mit einer besseren Stereoanlage als ich sie habe (meine datiert aus dem Jahre 1987) sicher etwas mehr heraus holen kann. Wie gesagt kein schlechtes Album, aber es blieb hinter den Erwartungen etwas zurück.

Trackliste
Rock My Nights Away
I’m Gonna Make You Mine
The Dogs Of War
Systems Failing
Captain Nemo
Still Love That Little Devil
Red Sky
Time Waits (For No One)
Walk The Stage

Bonus Tracks (US Mix)

I’m Gonna Make You Mine
Time Waits (For No One)
Systems Failing
Walk The Stage
Red Sky
Rock My Nights Away
Captain Nemo
The Dogs Of War
Still Love That Little Devil


ROCK WILL NEVER DIE (1984)

Rock Will Never Die klang im Endeffekt genauso poppig wie das vorherige Studioalbum, ist aber irgendwie mein absoluter Fave unter den MSG Alben. Neben dem zurückgekehrten Gary Barden (vocals) waren von der letzten Live Besetzung neben Michael Schenker nur noch Chris glenn (bass) ubrig geblieben. An den Drums sassen nun Ted McKenna an den Drums, Andy Nye an den Keyboards sowie als Verstärkung Derek St. Holmes an der Rhythmus Gitarre. Und diese Besetzung werkelt sich herrlich durch die alten Klassiker wie „Dessert Song“, „Attack Of The Mad Axeman“, „Armed And Ready“…gepaart mit neuen Songs à la „Walk the Stage“ (welches hier unter „Rock Will Never die“ aufgeführt wird), „Captain Nemo“, „Rock My Nights Away“ und „I’m Gonna Make You Mine“. Bei „Doctor Doctor“ wirken als Guest Stars noch Michaels älterer Bruder Rudolf Schenker und Klaus Meine von den Scorpions mit, wobei dieser UFO Klassiker durch Meine’s Gesang meiner Meinung nach etwas versaut wird. Sorry, aber ich mag die Scorpions nun mal nicht besonders. Trotz allem wenn ich überlege, welches eines der besten Alben dieses Planeten ist, so fällt meine Wahl definitiv auf dieses Live Album aus dem Hammersmith Odeon vom Oktober 1983.

Trackliste
Captain Nemo
Rock My Nights Away
Ready To Rock
Cry For The Nations*
Rock You To The Ground*
Attack Of The Mad Axeman
Into The Arena
Courvoisier Concert*
Rock Will Never Die
Desert Song
I’m Gonna Make You Mine
Red Sky*
Looking For Love*
Armed And Ready*
Doctor Doctor

*Bonus Tracks (auf der Original LP nicht enthalten)

DISCOGRAPHY:

Sorry, noch keine Discography eingestellt.

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