Squealer-Rocks.de CD-Review
Tribulation - The Horror

Genre: Black/Death/Thrash Metal
Review vom: 26.03.2009
Redakteur: Edewolf
Veröffentlichung: 27.02.2009
Label: Pulverised Records



Eine Tatsache steht zumindest seit Beginn der 90er unumstößlich fest. Die Schweden wissen wie man Metal macht. Mit „The Horror“ erscheint in Form des Debut-Albums von Tribualtion eine weitere Perle aus dem nordischen Metal-Universum. Die Band ist, wie mir berichtet wurde, bereits seit 2001 aktiv und hat seit dieser Zeit leider „erst“ 3 Demos und eine EP veröffentlicht, was zur Folge hatte, dass die Nordmänner in unseren Breiten bisher reichlich unbekannt waren. Dies soll sich aber nun doch bitte ändern.

Tribulation sind musikalisch genauso in der Tradition des 80er Thrash, der frühen Schweden-Death-Bands und im Black-Metal beheimatet. Trotz der Tatsache, dass gewisse Parallelen zu großen Vorbildern der genannten Genres bestehen, haben Tribulation durchaus ihre eigene Linie gefunden und neun wirklich hammerharte Songs auf dem Silberling verewigt. Man stelle sich vor, man nimmt eine gehörige Portion norwegischen Black-Metal samt Gesang, vermengt dies mit einer gehörigen Portion Thrash a la Legion of the Damned und und paart das Ganze mit dem Sound und der Eingängigkeit von Entombed oder Dismember. Klingt komisch? Ne, klingt einfach nur geil! Songs wie „Crypt Of Thanatophilia“ oder „Spawn Of The Jackal“ sind absolute Musterbeispiele dafür, dass hier die Symbiose auf Black- und Thrash-Metal mehr als geglückt ist. Tribulation verstehen es mit Bravour thrashige Neckbreaker-Riffs mit einpeitschenden Schwarzblech-Passagen zu vermengen. Die Songs bleiben immer abwechslungsreich und lassen in keinem Moment auch nur die Spur von Langweile aufkommen. Die Produktion ist obendrein sehr druckvoll und erinnert bei genauem Hinhören an den klassischen Schweden-Sound, was mich sofort an Soulside Journey denken lässt. Aufgenommen wurde die Scheibe übrigens in den Necromorbus Studios wo u.a. auch Bands wie The Ugly, Averse Sefira oder Waitan ihre Alben einprügelten. Gute Wahl kann ich nur sagen. Wer mal wieder eine Band hören möchte, die nur die besten Eigenschaften dreier Sub-Genres vereint, der liegt mit „The Horrer“ goldrichtig.


Tracklist:
01. Into The Jaws Of Hell
02. Crypt Of Thanatophilia
03. Curse Of Resurrection
04. Beyond The Horror
05. The Vampyre
06. Sacrilegious Darkness
07. Spawn Of The Jackal
08. Seduced By The Smell Of Rotten Flesh
09. Graveyard Ghouls


Line-Up:
Johannes Andersson - Vocals, Bass
Jonathan Hultén - Guitars
Adam Zaars - Guitars
Jakob Johansson - Drums

DISCOGRAPHY:

2005 - The Ascending Dead (Demo)
2006 - Putridn Rebirth (EP)
2009 - The Horror

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