Squealer-Rocks.de CD-Review
Goat The Head - Simian Supremacy

Genre: Primal Caveman Death Metal
Review vom: 25.11.2007
Redakteur: Colin
Veröffentlichung: Bereits erschienen
Label: Tabu Records



Oje, was soll man von einer Scheibe erwarten, auf der man „Primal Caveman Death Metal“ zu hören bekommt? Mit Widerwillen stopfe ich die CD in den Schacht und harre der Dinge die da kommen mögen (Keule und Mammutfell liegen schon bereit). Also mal ehrlich. Ein bisschen bange kann einem da doch schon werden, wenn auch das Cover noch wenig Verheißungsvolles zu bieten hat…

Goat The Head bestehen aus Mitgliedern der Bands Lumsk und Animal Alpha. Damit dürfte die grobe Richtung abgesteckt sein (oder auch nicht). Logisch: Primal Caveman Death Metal. Und die Stil Bezeichnung ist gar nicht mal falsch gewählt. Roh, ja geradezu urwüchsig ist der Sound auf „Simian supremacy“. Die Gitarren sägen schön durch den Urwald und Sänger Per Spjötvold röhrt und grunzt über das ganze Album, als ob der Mann tatsächlich nicht in der Lage ist artikulierte Laute von sich zu geben. Hin und wieder erinnert sein Brüllen, nein falsch, ich meinte „Gesang“, auch an einen einsamen Jäger, der gerade ein Mammut völlig alleine erledigt hat und nun seinen Triumph heraus…ähem…brüllt.

Grosse Sprünge darf man bei der Stil Bezeichnung natürlich nicht erwarten. Old School Death Metal bieten uns Goat The Head auf „Simian supremacy“ an. Hier und da wird der Sound durch Blastbeats aufgelockert, was die immer recht kurz gehaltenen Songs, noch um eine Nuance bereichert. Ebenso verhält es sich mit den zwischendurch immer mal wieder eingestreuten Punk Versatzstücken wie zum Beispiel in „Rockbiting havoc“ und den zahlreichen Tempowechseln. Grundsolide herunter gespielt sind die Songs des Albums, was allerdings aber leider auch Überraschungen auf „Simian Supremacy“ völlig ausschließt. Man bekommt halt das volle Old School Brett auf die Ohren. Und genau das ist der Punkt bei Goat The Head. Ab und zu ein wenig mehr Abwechslungsreichtum hätte den 14 Songs sicherlich nicht geschadet.

Die Scheibe ist wirklich nicht schlecht und Mosher, die auf alten Death Metal stehen, werden hier völlig zufriedene Kunden abgeben. Es muss eben jeder für sich selbst entscheiden, ob die sauer verdiente Kohle für eine CD wie „Simian supremacy“ drauf gehen soll. Mir persönlich fehlt die oben erwähnte Abwechslung ein wenig. Zum Rübe abschrauben reicht die Musik von Goat The Head aber allemal!



Tracklist:
1. Intro
2. Terminal lesson
3. Beast man
4. Mother horse
5. Crater of excarnation
6. Bone throne
7. Simian supremacy
8. Blood (armed evolution)
9. Devianthropology (Pt.I)
10. Mount improbable
11. Rockbiting havoc
12. The arrmeniac
13. Heinous land
14. Darwinian minions

DISCOGRAPHY:

2007 - Simian Supremacy

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