Squealer-Rocks.de Short-Review
L.R.S. - Down To The Core

Genre: AOR
Review vom: 24.04.2014
Redakteur: Eric
Veröffentlichung: 21.03.2014
Label: Frontiers Records



Nein, wirklich, mir kann es auch zu viel werden. Eine „Super-Band“, ein „fantastischer Sänger“, ein „grandioses Debut-Album“, ein „einzigartiger Sound“, ein „schillerndes Beispiel für neuartige AOR-Musik“ und, na klar, „das AOR-Highlight für das Frühjahr 2014“. Geht’s noch, Leute? „Down To The Core“ ist ein Verkaufsprojekt der ganz vorhersehbaren Sorte. Ja, Frontiers-Haus und Hof-Liedschreiber Alessandro Del Vecchio kann schöne AOR-Songs schreiben, sogar dutzendweise! Ja, Frontmann Tommy La Verdi (okay, der Name veranlasst dann doch fast schon wieder zu Lobeshymnen) kann singen und verleiht den Nummern einen Spirit. Und ja, das Dutzend Songs flutscht geschmeidig und nicht weiter störend in die Gehörgänge.

Aber nein, dauerhaft bleibt in besagten Gehörgängen nichts haften. Nein, „Down To The Core“ bietet nichts, was nicht schon unzählige Male vorher, in vielen Fällen besser, gehört worden wäre. Und nein, es gibt nicht wirklich einen Grund, sich das „grandiose Debut-Album“ dieser „Super-Band“, die am Ende des Tages doch nicht mehr sein wird als ein Projekt unter vielen, in den Plattenschrank zu stellen.

Es sei denn, man muss wirklich alles haben, soll’s ja auch auch geben. Für alle anderen ist „Down To The Core“ ein nettes Album geworden, nett im Stile von belanglos, und daher im Grunde überflüssig.

Tracklist:
1. Our Love To Stay
2. Livin 4 A Dream
3. I Can Take You There
4. Never Surrender
5. Almost Over You
6. Shadow Of A Man
7. Universal Cry
8. To Be Your Man
9. Down To The Core
10. I Will Find My Way
11. Waiting For Love
12. Not One Way To Give

DISCOGRAPHY:

Sorry, noch keine Discography eingestellt.

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