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Rock- und Metal-News: Szenengeflüster


08.09.2010 - Dark Funeral nun auch ohne Drummer

Nachdem vor kurzem Frontmann Emperor und kurz danach Bassist B-Force die Band verließ, stehen Dark Funeral nun auch ohne Schlagzeuger da.
Nils „Dominator“ Fjellström ist nicht mehr dabei.
Dark Funeral-Chef Lord hat folgendes Statement abgeben: (mehr) (MR.MELKOR)

08.09.2010 - Suicidal Angels: „Dead Again“


Am 19. November wird die derzeitige Thrash Metal-Hoffnung ein neues Album veröffentlichen.
„Dead Again“ stellt für einen intensiven Hörgenuss folgende Songs zur Verfügung:

01. Damnation
02. Reborn in Violence
03. Bleeding Holocaust
04. The Trial
05. Suicide Solution
06. Beggar of Scorn
07. Victimized
08. Violent Abuse
09. The Lies of Resurrection
10. Search for Recreation
11. Dead Again
12. Final Dawn (MR.MELKOR)

08.09.2010 - Machine Head: Einbruch im Hause Flynn

Während Rob Flynn seinen Sohn von der Schule einsammelte, nahm sich jemand die Zeit, um unbefugt in Flynn’s Haus einzutreten und dort ein paar wertvolle Sachen zu entwenden.
Unter diesen Gegenständen befanden sich auch 4 E-Gitarren. Eine von denen war ein Geschenk von Dimebag Darrell.
Flynn ist verständlicherweise stinksauer.
Solltet Ihr die E-Gitarren mal irgendwo z.B. bei Ebay entdecken , möchtet Ihr ihm bitte eine Mail schicken, und zwar an mike@machinehead1.com. (MR.MELKOR)

08.09.2010 - Evocation: Details zum neuen Album


„Apocalyptic“, so der Titel des neuen Knüppelwerks von den schwedischen Death-Metallern, wird am 29. Oktober erscheinen.
Die Tracklist des kommenden Todesblei-Gewitters ist folgende:

01. Sweet Obsession
02. We Are Unified Insane
03. Infamy
04. Parasites
05. Reunion In War
06. Psychosis Warfare
07. Murder In Passion
08. It Is All Your Fault
09. Curse On The Creature
10. Apocalyptic

Auf ihrer MySpace-Seite hat die Band den Song, „Sweet Obsession“ , geposted. (MR.MELKOR)

07.09.2010 - Kamelot-Sänger erkrankt


Kamelot müssen ohne ihren Sänger, Roy Khan, die Nordamerika-Tour durchziehen.
Khan ist aus noch unbekannten Gründen schwer erkrankt und musste kurz vorher nach Norwegen zurück. Dort wird er zur Zeit ärztlich betreut.
Für ihn springen erst einmal Michael (Circus Maxismus) und Elize Ryd (Amaranthe) ein. (MR.MELKOR)

07.09.2010 - DOWN: „Diary Of A Mad Band“


Am 1. Oktober werden die Stoner-Rocker das DVD+2CD Package, „Diary Of A Mad Band“, veröffentlichen. Auf dem Silberling für die bewegten Bilder wird sich ein 120minütiger Musikfilm sowie eine Menge „Behind The Scenes“-Material befinden. (mehr) (MR.MELKOR)

07.09.2010 - Neuer Video-Clip von Danzig


In diesem Sommer erschien Danzig’s „Deth Red Sabaoth“ .
Nun gibt es zum dem Song „One Wicked Night“ auch einen Video-Clip. (mehr) (MR.MELKOR)

06.09.2010 - Alter Bridge: Neues Album am 8. Oktober


Das neue Album der US-Rocker Alter Bridge hört auf den Titel "ABIII" und wird am 8. Oktober in die Regale wanderen.

Bereits jetzt könnt ihr euch den Song "Isolation" in voller Pracht anhören, und zwar hier. (Eric)

06.09.2010 - Dimmu Borgir's neuer Keyboarder


Geir Bratland ( Apotygma Berzerk, The Kovenant) hat die Rolle des Keyboarders bei den norwegischen Symphonic Black-Metallern übernommen.
Zumindest ist er auf dem kommenden Album, „„Abrahadabra“, zu hören. Des Weiteren wird er die Band auf ihrer Tournee begleiten. (MR.MELKOR)

06.09.2010 - Lordi: Neues Album komplett im Stream


Am 10. September wird das neue Album von Lordi in den Handel kommen.
Die Tracklist von „Babez For Breakfast“ liest sich folgendermaßen:

01. SCG5: It's A Boy! (1:21)
02. Babez For Breakfast (3:29)
03. This Is Heavy Metal (2:59)
04. Rock Police (3:57)
05. Discoevil (3:49)
06. Call Off The Wedding (3:31)
07. I Am Bigger Than You (3:04)
08. ZombieRawkMachine (3:42)
09. Midnite Lover (3:20)
10. Give Your Life For Rock And Roll (3:54)
11. Nonstop Nite (3:56)
12. Amen's Lament To Ra (0:32)
13. Loud And Loaded (3:15)
14. Granny's Gone Crazy (3:55)
15. Devil's Lullaby (3:42)

Diese Songs könnt Ihr euch hier anhören. (MR.MELKOR)

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Alter Bridge: Details zum neuen Album (02.09.2010)

Squealer-Rocks.de Live-Review

Metallica und u.a. Machine Head (17.05.2009, Lanxess Arena Köln, MR.MELKOR)

Am 17. Mai gaben METALLICA das letzte Konzert ihrer Deutschlandtournee. Ich hatte das Glück, das am 24. Dezember ein gewisser Herr Christus Geburtstag hat und sich deshalb alle mit reichlich Mühe beschenken. So hielt ich also am besagten Tag zwei Karten für dieses Konzert in der Hand.
Wie es war? Lest selbst.


Bevor ich mich über die Performance der Multimillionäre auslasse, mache ich noch einen kleinen Abstecher in Richtung Fanartikel. Natürlich gab es das Übliche wie T-Shirts oder Tourposter zu ergattern. Die Motive zeigten sich von guter Qualität und wenn man dann schon mal wieder einem so großem Konzert beiwohnte, mochte man sich auch ein separates Erinnerungsstück mitnehmen.
Aber bei einem Preis von dreißig Euro für ein T-Shirt war ein geschäftliches Übereinkommen nicht möglich. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Aufgrund dieses Wucherpreises widmete ich den Händlern nur für einen kurzen Moment meine Aufmerksamkeit.
Desweiteren wurde intensiv daraufhin gewiesen, dass das Videogame Guitar Hero: Metallica nun käuflich zu erwerben ist. Dafür war extra vor der Arena eine kleine Bühne aufgebaut, auf welcher sich mehrere flimmernde Bildschirme befanden. Man hatte so die Möglichkeit sich die Bandmitglieder einzeln als Polygone anzusehen und sich mit dem Spielprinzip vertraut zu machen.
An dieser Stelle muss ich ernsthaft meine Sorge zum Ausdruck bringen. Anscheinend verkommen Konzerte immer mehr zu Konsumlandschaften. Das beherbergt eine große Gefahr. Es könnte in Vergessenheit geraten, weshalb man den Gig einer favorisierten Band besucht und um was es dabei eigentlich geht.
Wenn der Durst aufkam, musste man für ein frisch gezapftes Bier normal tief in die Tasche greifen. Um zum Beispiel einen halben Liter Pils zu bekommen, waren fünf Euro fällig.
Der 17. Mai endete also mit einem sehr kostspieligen Abend.
Seit 18 Jahren kommt bei METALLICA auf ihren mittlerweile schon unregelmäßigen Tourneen vielleicht die fanfreundlichste Bühne zum Einsatz.
Aufgrund der Tatsache, das sich dieses gewaltige Objekt mitten im Saal befindet, hat jeder Zuschauer die Möglichkeit immer wieder jemanden von einer spielenden Truppe, oder irgendwas zu sehen, egal ob er oben sitzt oder unten steht.

Mit THE SWORD und MACHINE HEAD hatten METALLICA zwei Supportbands im Schlepptau.
Erstere verpasste ich und muss dabei auch zugeben, das ich keine Ahnung von dem Retro-Metal-Sound der Texaner gehabt hätte.

Als um viertel nach Acht MACHINE HEAD die Bühne betraten und damit anfingen ihre Geschicklichkeit an den jeweiligen Instrumenten vorzuführen, wurde leider sofort klar das der Sound im wahrsten Sinne des Wortes katastrophal geworden ist. Nur wenn einem die Songs der Bay Area Trashers bekannt waren, ließ es sich erahnen welches Stück gerade an der Reihe war.
Schade, denn es war durchaus zu erkennen, das die Jungs enormen Spaß an der Sache hatten und höchstwahrscheinlich ein verdammt gutes Konzert gegeben hätten. Aber unter diesen Umständen konnten ihre Leistungen auch nicht würdig zelebriert werden.

Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit, der Saal verdunkelte sich und es ertönte Ennio Morricones „Ecstasy Of Gold“. Das Publikum reagierte mit dem tosendem Applaus. Kurz daraufhin war das Herzschlag-Intro von dem Stück „That Was Just Your Life“ zu hören, welches natürlich dann auch der Opener wurde.
Seltsamerweise war der Sound des Quartetts im Vergleich zu dem von MACHINE HEAD absolut brillant. So etwas ist doch immer wieder faszinierend.
Anfänglich war von den Jungs nichts zu sehen. Das Einzige was einem vor die Augen kam, war ein spektakuläre Lasershow, deren rollende Farbpracht am Boden ein wenig dem Kitsch zum Opfer fiel.
Was einem von der Bühne aus zu Ohren kam, wirkte brachial und intensiv, kombiniert mit einer enormen Spielfreude. Als der Song zu Ende war, ging das Licht auf dem Spielfeld der Band an. Jeder Zuschauer konnte sich nun quasi sicher sein, das die echten METALLICA sich zum Besten gaben. Selbst das Schlagzeug mit seinem Bearbeiter Lars Ulrich war für jedermann mal von vorne sichtbar. Drehte es sich doch alle paar Minuten von der einen Seite zur nächsten.
Auch das nachfolgende, minutenlange Werk „The End Of The Line“ wurde mit derselben Stärke aufgeführt. Das Niveau hielt sich auch durchgehend den ganzen Abend. Gelegentlich gab es schon einen kleinen Ausrutscher auf der Klampfe und Herr Ulrich verlor sich bei zwei Songs kurz selbst. Eine Schädigung des Gesamtbildes kam aber deshalb nicht zustande.
Womit überhaupt nicht zu rechnen war, das METALLICA „Dyers Eve“ mit in die Setlist aufnahmen. Nach meines Wissens wurde dieser Song in all den Jahren gerade 19mal live gespielt. „Fade To Black“ war ebenfalls mal wieder an der Reihe.
Trotz der Lobeshymnen gibt es im nachhinein auch einen dicken Wehrmutstropfen. Weder „For Whom The Bell Tolls“, „Crepping Death“ noch „Sanatorium“ fanden den Weg zur Resonanz des Publikums. Vor allem diese drei Stücke sollten nicht fehlen.
Einige mögen diese Aussage als rein subjektiv empfinden. Das ist sie auch.
Auf allzu viel Effekthascherei wurde verzichtet. „One“ wurde ohne die ansonst üblichen Explosionen eingeleitet. Stattdessen flankierten Pyros in verschiedenen Farbvarianten um das Drumset. Um trotzdem dem Auge des Betrachters etwas spezielles zu bieten, senkten sich während der gesamten Show vier DEATH MAGNETIC-Grabsteine, die an der Licht-Traverse eingebaut waren, gelegentlich auf und ab.
METALLICA beendeten das Konzert mit dem Klassiker „Seek And Destroy“. Eine Menge an schwarzen Riesen-Gummibällen fielen dazu von der Decke. Aber anstatt das die meisten davon im Publikum landeten, war die Bühne mit ihnen fast komplett übersäht. Das schien so nicht geplant gewesen zu sein. Auf jeden Fall mussten sich die Gastgeber dieses Ereignisses ihre zu laufende Runde frei kicken. Zwar war noch nicht mal die Hälfte dieser schwarzen Riesen-Luftgeschosse über Bord geballert, aber Band und Zuschauer hatten anscheinend ihren Spaß. Jeder geflogene Ball wechselte ständig den Besitzer. Mal war er bei einem unten und dann wieder bei einem von den drei Saiteninstrumentalisten oben.
Insgesamt boten METALLICA vergangenen Sonntag eine richtig geile Show.

Ich habe sie schon 3mal live gesehen und für mich persönlich war es bis jetzt der beste Gig, dem ich beiwohnte.
Auch wenn „Death Magnetic“ zu Recht umstritten ist, auf der Bühne haben es METALLICA (wieder) drauf.






 
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